Video-Behandlung

Die Corona-Pandemie zwingt uns, zwecks Infektionsschutz unsere zwischenmenschliche Kontakte zu reuzieren. Grade für unsere Arbeit in der Physiotherapie ist es häufig überhaupt nicht machbar, einen Abstand über 1,5 Meter einzuhalten oder einen geringeren Abstand auf einen Zeitrahmen unter 15 Minuten zu reduzieren.
Zwar behandeln wir nach wie vor auch in der Praxis, unter verschärften hygienischen Maßnahmen. Dennoch können gerade Patienten, die zu Risikogruppen gehören, nicht in die Praxis kommen – obwohl sie dringenden Behandlungsbedarf haben. Aus diesem Grund haben uns die Gesetzlichen Krankenkassen und die Berufsgenossenschaften die Möglichkeit eröffnet, via Video zu behandeln.
Für Privatversicherte gilt: solange der persönliche Vertrag Video-Behandlungen nicht explizit ausschließt, kommen auch die Privaten Krankenversicherungen für die Kosten der Vidoebehandlung im vertraglich vereinbarten Umfang auf.

Technische Voraussetzung für Video-Behandlungen sind:

  • ein PC oder ein Tablett, zur Not auch ein Smartphone, über das man in Video-Kontakt treten kann (mit Kamera, Microfon und Lautsprecher oder Headset)
  • ein geeigneter Browser (Chrome, Firefox oder Safari)
  • das erforderliche Datenvolumen (wer Videos streamt, kann auch Video-Behandlungen nutzen)
  • Eine Plattform, auf der auch der Datenschutz gewährleistet ist
  • die schriftliche Einwilligung Videobehandlung
  • wir richten den Termin ein, Sie bekommen von uns den Zugangscode

Formale Voraussetzungen sind:

  • eine Verordnung vom Arzt (z.B. Krankengymnastik, Atemtherapie) – Therapieformen, die direktes Handanlegen erfordern wie etwa Manuelle Therapie oder Faszientherapie können natürlich nicht zur Anwendung kommen. Hingegen können wir in der Video-Therapie gut Übungen anleiten.
  • Die schriftliche Einwilligung des/der Patienten/in

Wenn Sie an einer Video-Behandlung interessiert sind, wenden Sie sich bitte per mail oder telefonisch an uns. Wir klären dann mit Ihnen, ob die Voraussetzungen gegeben sind und vereinbaren Termine.